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Immobilien in Europa

Schon immer wollten Menschen wohnen. Am besten im Eigenheim. Deshalb begannen sie in Europa am Ende der Steinzeit Häuser und Wohnungen zu bauen. In letzter Zeit wollen die Menschen noch mehr mit den Immobilien anstellen: Und zwar durch geschicktes Handeln und Verhandeln möglichst viel Geld zu verdienen. Deshalb wird in diesem Text auch besprochen, wie man das in Europa am leichtesten bewerkstelligt. Dazu muss man Europa grundsätzlich erst mal in die Industrieländer und Schwellen - bzw. Entwicklungsländer unterteilen, weil sich die Situation hier auch grundsätzlich unterschiedet. Außerdem muss man die einzelnen Gesetzeslagen der verschiedenen Länder berücksichtigen. Insbesondere in Zeiten, wo die Börse stagniert, Banken reihenweise zusammenbrechen und die Menschen in Panik in (eben deshalb) kurzzeitig überteuertes Gold investieren um die Sicherheit ihres Kapitals zu gewährleisten, muss die Funktion der Immobilien als Kapitalanlage ebenfalls gründlich beleuchtet werden.

In Schwellenländern investieren

Wer in Europa Immobilien als Geldanlage verwenden will, sollte unbedingt darauf achten, in Schwellenländer zu investieren. Dabei bieten sich Polen und die Tschechische Republik besonders an, weil die Preise hier trotz des rasanten wirtschaftlichen Wachstums noch sehr gering sind (in Polen kosten Immobilien etwa ein Viertel des deutschen Preises), weil die Menschen aufgrund der geschichtlichen Erfahrungen, die sie gemacht haben nur ungern in die Sicherheit von Wohnungen, Häusern, Lagerhallen,... vertrauen, was die Preise künstlich drückt und somit hohes Gewinnpotential schafft. Allerdings sollte man sich nie zu ausgefallenen Aktionen, wie dem z.B. dem Kauf von Lagerhallen überreden lassen, weil in einer Welt des voranschreitenden Superkapitalismus, wo sich Logistik lohnt, keinen platz für mehr für viele Lagerhallen ist. Außerdem Steigen die Preise auch in den Entwicklungsländer inzwischen mitunter rasant an (in Polen hat sich der durchschnittliche Wert von Wohnungen in den letzten vier Jahren ca. verdoppelt). Ebenfalls nicht lohnend ist es die gekauften Wohnungen in Entwicklungsländern zu vermieten, weil man einen Mieter nur sehr schwer wieder los wird (die Wartezeit auf ein Gerichtsverfahren in dieser Kategorie kann mitunter mehrere Jahre dauern)... Außerdem sind hier die Mieten nicht sehr hoch, weil die Menschen nicht genug verdienen. Ganz im Gegensatz zur Situation in Industrieländern: Hier lohnt sich auf Dauer das Vermieten, weil die Miete bei Ausfällen vom Staat subventioniert wird (Stichwort Wohngeld) und ohnehin sehr hoch ist. Dafür ist das simple Kaufen und Verkaufen mehr als töricht, weil die Konjunktur dieser Länder inzwischen sehr schwächelt (weil sie so hochentwickelt sind und sich eine Weltweite Wirtschaftskrise anbahnt), und damit auch die Immobilienpreise mitreist.

Leichtbau als neue Sparte

Als neue Sparte hat sich der Leichtbau von Fertighäusern geöffnet, der vor allem in Industrieländern mitunter das Rezept zum Erfolg sein kann, weil es viel weniger kostet ein Haus aus Fertigteilen zu bauen, es aber dennoch möglich ist, ein solches Haus fast so teuer, wie ein Ziegelhaus zu verkaufen. Außerdem kann man aufgrund der kurzen Bauzeit die Risiken, die die Grundstückspreise betreffen besser kalkulieren, insbesondere, weil das Grundstück hier stärker ins Gewicht fällt. Das gilt aber nicht für die Entwicklungsländer, weil die Baukosten eines Fertighauses nicht so gravierend geringer sind, als dass man viel Gewinn daraus schlagen kann, ohne ein hohes Risiko einzugehen. Für jene, die viel Geld haben, eröffnet sich in Touristenregionen eine neue Goldgrube. Besonders in Italien gewinnen Schlösser und andere sehr alte Bauten schnell an Wert, weil das Interesse der Touristen sich auch immer mehr dahin richtet. Zusammenfassend lässt sich über europäische Immobilien sagen, dass man in Entwicklungsländern (vor allem im Osten) Geld sehr gut durch Kaufen, aber nicht Vermieten (oder nur befristetes Vermieten), anlegen kann. In Industrienationen hingegen, lohnt sich das Vermieten. In Italien und anderen Touristischen Regionen sind Orte, wo die Touristik einen Boom erlebt besonders Interessant. Hier sind Altbauten (solche die für Touristen attraktiv sind) und Restaurant (bzw. geeignete Grundstücke) besonders empfehlenswert.